UMTS Flatrate

Das mobile Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt dadurch, dass die Verfügbarkeit in den Ballungsgebieten bereits flächendeckend vorhanden ist. Hier werden Geschwindigkeiten bis zu 7200 kb/s Angeboten (im HSDPA Modus). Das würde, einer DSL Geschwindigkeit von 6000 bedeutet. Also die durchschnittliche Internetanbindung in Deutschland. Leider können die Netzbetreiber diese Geschwindigkeit nicht garantieren. In der Praxis Kann allerdings mit einer Geschwindigkeit von 3600 KB/s Gerechnet werden. Das entspricht immerhin noch einer DSL 2000 Leitung.

Wer sich für eine UMTS Flatrate interessiert, der sollte ganz genau auf die Netzverfügbarkeit des ausgewählten Providers achten. Sollte dieser Provider in dem Wohnort kein HSDPA (Turbo UMTS) anbieten, so sollte man hiervon Abstand nehmen. HSDPA bis aktuell der schnellsten Mobile Internet Zugriff in Deutschland. Einige Netzbetreiber wie zum Beispiel eplus verfügt über keinen HSDPA Netz. Das heißt für den Kunden komme das ihm lediglich ein UMTS Netz mit einer Surfgeschwindigkeit von 384 kb/s zur Verfügung stehen. Sicherlich ist diese Geschwindigkeit ausreichend, wenn man lediglich E-Mails Empfangen möchte. Für eintägiges Surfen im Internet ist dieser Geschwindigkeit ganz sicher nicht ausreichend. Hier sollte ein anderer Netzbetreiber, der HSDPA zur Verfügung stellt, gewählt werden.

Auch die Kosten einer UMTS Flatrate sind im absolut vertretbaren Rahmen. Hier liegen die monatlichen Grundgebühren zwischen 20 und 40 €. Dieses abhängige von dem gewählten Provider. O2 erscheint aktuell das günstigste Angebot zu machen. Allerdings kann man hier nur eine HSDPA Geschwindigkeit von 3600 KBS erwarten. Hier erhalten Sie einen akutellen UMTS Flatrate Preisvergleich

T-Mobile ist hier am hochpreisigsten, Allerdings bietet der Rosariese auch die höchste HSDPA-Verfügbarkeit. In der Mitte reiht sich Vodafone ein. Hier liegt der monatliche Grundbetrag bei circa 30 bis 35 €. Die Verfügbarkeit des Netzes liegt nur knapp hinter dem von T-Mobile. Somit ist Vodafone eine gute Alternative für einen schnellen mobilem Internetzugang.

Etwas unangenehm ist die Tatsache, dass alle UMTS beziehungsweise HSDPA Anbieter die so genannte FairFlat Optionen haben. Das bedeutet soviel, dass nach einem Transfervolumen von 5 GB pro Abrechnungszeitraum die Surfgeschwindigkeit auf GRPS Geschwindigkeit gedrosselt. Das bedeutet in der Praxis 56 KBS, welche natürlich nicht mehr zu vertreten ist. Fairerweise muss man allerdings anmerken, dass 5 GB bei einer üblichen Internetnutzung so gut wie nicht erreicht werden können. Lediglich bei einem massiven Download von Dateien, Filme oder auch Musik kann man diese Grenze sehr schnell überschreiten. Der Vorteil hierbei ist allerdings, dass man mit keinem höheren Kosten zu rechnen hat.

Fazit:

UMTS beziehungsweise HSDPA wird salonfähig. Keine Internettechnik hat momentan so viel Zulauf wie diese mobile Variante. In der nächsten Zeit wird sich dieses noch verstärkt darstellen. Spätestens dann, wenn die Netzbetreiber in der Lage sind, eine UMTS beziehungsweise HSDPA-Geschwindigkeit flächendeckend mit über 7200 KBS anzubieten. Zu diesem Zeitpunkt wäre dann der mobile Zugang eine echte Alternative zum DSL.

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